PVC-Recycling: Steigende Verwertungsquoten
Die
Arbeitsgemeinschaft PVC und UMWELT e.V. beauftragt die Consultic Marketing und Industrieberatung GmbH in regelmäßigen Abständen mit der Erhebung abfallrelevanter Zahlen für PVC in Deutschland. Im Jahr 2007 lag die PVC-Abfallmenge bei ca. 563.000 Tonnen (505.000 Tonnen in 2005). Das entspricht 1-2 Prozent des gesamten Abfallaufkommens. Der Anteil an Nachgebrauchs-Abfällen ("post-consumer") in dieser Menge lag bei ca. 403.000 Tonnen (360.000 Tonnen in 2005). Davon wurden ca. 77.000 Tonnen (60.000 Tonnen in 2005 werkstofflich und rohstofflich recycelt. Nimmt man die Produktionsabfälle dazu, so erhöht sich die stofflich verwertete Menge auf insgesamt ca. 221.000 Tonnen (180.000 Tonnen in 2005). Tatsächlich liegt die verwertete Menge aber noch höher. Nicht von der Statistik erfasst ist das so genannte "In-House-Recycling". Dabei werden die an der Verarbeitungsmaschine anfallenden Produktionsabfälle zerkleinert und anschließend sofort wiederverwertet.
Bezogen auf die Gesamtabfallmenge (post- und Produktionsabfall) liegt die stoffliche Verwertungsquote bei ca. 36 Prozent. Weitere PVC-Abfälle werden heute nach dem Stand der Technik – hauptsächlich in Müllverbrennungsanlagen – energetisch verwertet. Da PVC einen ähnlichen Heizwert wie Braunkohle hat (ca. 19 MJ/kg), ist es unstrittig, dass der Werkstoff positiv zur Energiebilanz bei der Verbrennung von Hausmüll (ca. 11 MJ/kg) beiträgt.









